GESCHICHTE

"Hilf anderen und gib etwas zurück.

Ich garantiere dir, dass du entdecken wirst,

dass Wohltätigkeit die Menschen und die Welt um dich herum verbessert;

doch ihr größter Lohn ist die Bereicherung und Bedeutung,

die sie in deinem Leben bewirken wird."

 

(Arnold Schwarzenegger)

LEIDERKENNEN

"Jedes Leben hat sein Maß an Leid.

Manchmal bewirkt eben dies unser Erwachen."

 

(Buddha)

Chris hat bereits früh erhebliches Leid erfahren. Schon als Kind chronisch krank, ist für ihn oft die Schule ausgefallen, weil er ins Krankenhaus musste. Um mithalten zu können, musste er stets kämpfen – und das Leid nahm seinen Lauf. Seine Sozialisation zerstörte seinen Selbstwert, und er dachte immer 150% geben zu müssen, um nur wenigstens zu genügen. Dieser Perfektionismus befähigt zu außergewöhnlichen Leistungen, führt aber unweigerlich in den Abgrund. Chris hatte zwar irgendwann großes Wissen über die äußere Welt erworben, das ihn befähigte, anderen Menschen zu helfen - sich selbst allerdings, konnte er damit nicht helfen. Während der zweiten Chemotherapie - mit nur 29 Jahren – ging es Chris immer schlechter, und er stand das erste Mal an einem wirklichen Scheideweg. Er hatte erkannt, dass er so nicht würde weitermachen können, konnte aber – aus Ermangelung an Wissen über das Innen – nur auf die Glaubenssätze zurückgreifen, die er verinnerlicht hatte. Und das waren die, eines Bodybuilders der 80iger Jahre. Sein brutaler Wille würde ihm – wie immer – helfen. Eine verhängnisvolle Fehleinschätzung, aber die Transformation hatte begonnen...

LEIDANNEHMEN

"Wenn Du die Wahrheit erkennen willst, dann sei nicht für, aber auch nicht gegen etwas. Der Kampf zwischen dem "für etwas oder gegen etwas sein" ist die schlimmste Krankheit der menschlichen Vernunft."

 

(Zen-Buddhismus)

Nachdem er nun bereits zum zweiten Mal über 50 kg Körpergewicht verloren hatte, wurde immer klarer, dass „der Weg des brutalen Willens“ diesmal nicht mehr zu beschreiten war. Der körperliche Verfall zog unweigerlich den psychischen Verfall nach sich – die alten Glaubenssätze funktionierten nicht mehr. Ist aber die Psyche erst einmal derart beschädigt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie sich gegen den Körper richtet. Ein Ausbrechen aus dieser Situation war – subjektiv – nicht möglich, da Chris sich um die Pflege seiner Mutter kümmerte – 10 Jahre lang. Mobbing im Job, seine Erfahrungen als Psychotraumatologe, vor allem aber der Suizid eines 18jährigen Jungen, den er nicht mehr verhindern konnte, führten dann zum völligen Zusammenbruch. Notarzt, Intensivstation, Rollstuhl – seine Welt, in der ein „brutaler Wille“ alles möglich macht – war auf dramatische Art implodiert. Als ihm aber die Systemmedizin – also seine eigenen Disziplinen – sagte, dass Rente und Rollstuhl das einzige sind, was sie noch tun könnten, passierte etwas Seltsames. Sein Narzissmus meldete sich. Chris konnte zwar damit Leben, sich selbst aufzugeben, als ihm aber das Außen sagte, dass er „fertig“ wäre, konnte er das nicht akzeptieren. Und genau in diesem Moment veränderte sich alles – er hatte verstanden.

LEIDLOSLASSEN

"Gehe ganz in deinen Handlungen auf und denke,

es wäre deine letzte Tat."

 

(Buddha)

Wenn Chris von seinem Zusammenbruch erzählt, beschreibt er die Todesnähe als „Gnade des Universums und als Zeichen, dass ich vielleicht doch noch nicht fertig bin mit diesem Leben“. Dieser Einsicht folgend, war er nun gezwungen, der Erkenntnis und dem Verständnis Taten folgen zu lassen. Aber anders, als zuvor in seinem Leben, definierte er kein Ziel, dass er erreichen wollte. Er suchte einfach nur nach einem Weg, der sich – seiner Intention folgend – friedvoll und glücklich anfühlte, und der offenbar in Richtung eines stetig wachsenden Wohlbefindens zu führen schien. Was aber nicht heißen soll, dass dieser Weg bequem gewesen wäre, denn das war er nicht. Er war fordernd, manchmal überfordernd, er war anstrengend, brutal und er formte Demut und Geduld aus Tränen und Schmerz. Und genau deshalb, war dieser Weg der richtige. Weil es eben nur genau diese Wege sind, die in Richtung Frieden, Glück und Wohlbefinden führen.

„Ich konnte diesen Weg nur finden, weil ich das Glück hatte,  dass ich mit Leib und Seele Bodybuilder, Kampfsportler und Psychologieprofessor war. Und hätte ich nicht schon als Jugendlicher erkannt und mich daran erinnert, welch unglaubliche Kraft und wieviel Glück in den Lehren des Buddhismus steckt, ich hätte diesen Weg nicht gefunden. Dann hätte ich nicht überlebt. Als Buddhist weiß ich, dass alles auf Ursache und Wirkung beruht. 

Mein Zusammenbruch war die Ursache, BuddhAID ist die Wirkung. Und wie Shaolin Meister Lu es mir beigebracht hat, möchte auch ich mein Wissen weitergeben, um Menschen vor Leid zu bewahren.

Das ist meine Aufgabe, deshalb bin ich noch da, dass ist mir wichtig.“

 

KONTAKT

BuddhAID I Professor Doktor Chris Dorn

Kemptenerstrasse 168 I Lindau, D 88131​

mobil I +49 1520 34 70 596

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